|
Auf den folgenden Seiten dreht sich alles um die kreativen Köpfe des Wrangelkiezes. Wir stellen Ihnen Musiker, Maler, Fotografen und andere Kreative aus dem Kiez mit Beispielen ihrer Werke vor.
|
|
Kreative im Wrangelkiez
|
|
Dota Kehr ist 28 jahre alt, aus Berlin und auch bekannt als "Die Kleingeldprinzessin". Diesen Namen hat sie sich von ihren Weltreisen mitgebracht, auf denen sie als Straßenmusikerin durch die Lande zog. Mit einer Menge an Erfahrung im Gepäck macht sie sich auf die Suche nach musikalischer Verstärkung, trifft auf drei experimentierfreudige Mitstreiter und so sind im Jahr 2003 Dota und die Stadtpiraten geboren. Ihre Lieder klingen nach Bossa Nova und Taschen-Swing, nach Reggae und Surfrock, ihre Texte erzählen von verstrickten und verzwickten Gefühlen des Alltags, voll Wortwitz und Leichtigkeit und erobern so das Publikum in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Ihre erste CD erscheint im Jahr 2003, fünf weitere folgen. Alles unter Eigenregie und eigenem Label, und der Erfolg bleibt nicht aus. Auch außerhalb Deuschlands wird man auf die vier aufmerksam. 2006 lädt sie das Goethe-Institut nach Russland und 2009 nach Neuseeland ein. Als nächstes dürfte sich Brasilien anschließen. Denn hier erscheint 2008 auf dem Label des brasilianischen Musikers Chico Cesar eine Compilation der Band. Text: Dota
CDs, T-Shirts, Buttons, Vinyl und Songbooks gibt es bei Silverdisc zu kaufen.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Kreative im Wrangelkiez
|
|
Der Künstler Hermann Solowe macht aus Papierstreifen Skulpturen.
Fotos der Skulpturen finden Sie hier.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Kreative im Wrangelkiez
|
|
Geboren Anfang der 60er im Zonenrandgebiet von Niedersachsen. Erste Kamera Ende der 60er: Pouva Start. Ernsthaftes Photographieren ab Mitte der 70er. Photograph. Bevorzugt Dia- und besonders S/W- Filme (FP4, später TechnicalPan und Neopan 1600), da die Weiterverarbeutung möglich und erschwinglich ist. Ab Mitte der 80er: Umzug nach Berlin. 1987 Umzug von Charlottenburg in den Wrangelkiez. Die Dunkelkammer wird fest installiert. Arbeit für verschiedene (Off-) Theater, Musiker und Künstler. Ende der 80er: Ausweitung auf das Mittelformat. Mitte der 90er: Ablösung der Dunkelkammer durch den Computer. 1998 Gründung der RAH!- Werbeagentur, mit Schwerpunkt Photographie und Graphik. Anfang des Jahrtausends: die erste Digitalkamera macht den digitalen Arbeitsfluss komplett. RAH stellt weiterhin aus, arbeitet mit Künstlern verschiedenster Gebiete zusammen und macht die Photos für die RAH!- Werbeagentur.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Kreative im Wrangelkiez
|
|
William Wires wurde 1957 in Newark, New Jersey, USA geboren. Bis 1978 besuchte er die Museum School of Fine Arts in Boston, USA. 1988 schloss er sein Studium der Architektur an der Technischen Universität in Berlin ab. Seit 1990 lebt er im Wrangelkiez. Seine Bilder findet man in einigen Galerien.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Kreative im Wrangelkiez
|
|
Der Schweizer Roger Stein firmiert als Autor und Komponist dieser ungewöhnlichen Mischung aus Hip-Hop, klassischer Kammermusik und Chanson, präsentiert werden die meisten der Lieder von Partnerin und Mitstreiterin Sandra Kreisler. Eine stimmige Genrebezeichnung für Wortfront-Songs muss noch gefunden werden, aber Fans im Alter zwischen sieben und 70 Jahren beweisen, dass diese Musik auch ohne Schublade funktioniert. Wer sich ihr einmal öffnet, den lässt sie nicht mehr los.
Wortfront überrascht durch eine ungewöhnliche stilistische Vielseitigkeit: Da schmiegt sich ein vorlauter Popsong an ein Lied mit fröhlicher Tango-Noblesse und eine handgemachte Rocknummer folgt auf ein Stück mit chansonesker Attitüde, da brennt sich ein gerappter Sommerhit direkt in die Gehörgänge oder eine zärtliche Ballade weckt mit schwermütigem Text tiefe Sehnsüchte. Lieder von Wortfront sind nicht nur Lieder, sie sind Momentaufnahme, Milieustudie und Mahnung in einem. Es geht sarkastisch zur Sache und oft verfinstert sich ein Song zur ätzenden Satire, doch es macht stets ein hübsches Geräusch, wenn bei Wortfront Tabus brechen - weil neben allem skurrilen und bitterbösen Humor immer genug Platz für zärtliche Botschaften bleibt, die direkt ins Herz treffen. Das erste Wortfront-Album "Lieder eines Postmodernen Arschlochs" erschien 2006 und wurde gleich mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet.
Das Album "Freilandherz", seit 2010 auf dem Markt, ist das nunmehr vierte, und es ist merkbar, dass sich die Künstler zunehmend von elektronisch vorprogrammierten Klängen verabschieden. Das echte Schlagzeug raut den Sound auf, rockig angehauchte Arrangements mit Pop-Appeal sorgen inzwischen für ein kleines kommerzielles Kalkül. Doch trotzdem bleibt das Duo seinem vertraut anspruchsvollen Sound treu und traut sich noch immer, freche Symbiosen mit klassischen Klängen einzugehen.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
|